Wasser-Sport-Club
    Rheintreue Rheinsheim e.V.

 

Herzlich Willkommen 

 

 

Vorschau:
26.08. Freitagsversammlung
28.08. Wanderfahrt auf der Moder
03.09. Nachtfahrt mit Lampions
05.09.-10.09. Gepäckfahrt auf dem Rhein
09.09. Freitagsversammlung
23.09. Freitagsversammlung
25.09. Wanderfahrt auf der Wieslauter


Kanuabenteuer im Yukongebiet
Nach mehrmonatigen intensiven Vorbereitungen starteten vier WSC'ler zum großen Abenteuer Yukon im Nordwesten Kanadas.
Nach einem neunstündigen Direktflug von Frankfurt nach Whitehorse galt es, das umfangreiche mitgebrachte Gepäck vor Ort zu ergänzen und für die Kanutour wasserdicht zu verpacken. Nach der dreistündigen Anfahrt mit Kleinbus und den beiden Kanus standen wir voller Erwartungen am Einsatzort, dem Quiet Lake. 
Ab hier waren wir von der Zivilisation abgeschnitten - das große Abenteuer begann. Vor uns lag nun eine Strecke von 774 km auf dem Big Salmon River und dem Yukon River. 
Doch zunächst mussten drei Seen durchfahren werden, die aufgrund heftigem Gegenwind eine besondere Herausforderung waren. Die ungewohnt schwer beladenen und windanfälligen Boote erwiesen sich als schwierig zu manövrieren und forderten unsere ganze Aufmerksamkeit. 





Der Big Salmon River mäandert besonders im Oberlauf sehr stark und verlangt volle Konzentration. Insbesondere ein berüchtigter Lockjam erwies sich als schweißtreibendes Hindernis, das umtragen werden musste. Nach ein paar Tagen der Eingewöhnung verlief die Tour dann routiniert und wir konnten die Landschaft und insbesondere die fremdartige Stille genießen.
Am jeweils frühen Nachmittag galt es einen geeigneten Übernachtungsplatz für unsere beiden Zelte und das Tarp, sowie genügend Feuerholz zu finden. Wenn kein Platz am bewaldeten Ufer gefunden wurde, schlugen wir unsere Zelte auf einer Kiesbank auf. Abgesehen von zwei regnerischen Tagen hatten wir während des gesamten Aufnthalts in Kanada nur schönes und mildes Wetter, so dass das Baden im Fluß eine angenehme Erfrischung war.
Zur täglichen Prozedur gehörte ein ordentliches Lagerfeuer, um das notwendige Trinkwasser abzukochen und die Mahlzeiten zubereiten zu können. Hier wurden wir von unseren Köchen Dieter und Uwe regelrecht verwöhnt. Nicht nur, dass jeden zweiten Tag ein zweipfünder Roggenmischbrot gebacken wurde - nein auch das abendliche Menü hatte Gourmet-Qualität. Neben Fleisch von Rind, Schwein und Pute standen Gemüse und unterschiedliche Beilagen auf dem abwechslungs-reichen Speiseplan. Zum Frühstück gab es neben Wurst und Käse auf frisch gebackenem Brot auch Müsli mit Milch. 
Ein besonderes Highlight war ein zartes Rumpsteak bei untergehender Sonne um 23:30 Uhr auf einer Kiesbank. Denn während der ersten drei Wochen wurde es nachts nicht dunkel, lediglich ein schwaches Dämmern zog nach Sonnenuntergang auf. 




Begegnungen mit Tieren waren eher selten. Bei der Kanutour beobachteten wir zweimal einen Lux am Ufer, in den Bäumen einige Weißkopfadler und zur beidseitigen Überraschung einen Schwarzbären. Beim abendlichen Ausklang auf einer Anhöhe am Lagerfeuer sahen wir eine Elchkuh mit ihrem Kalb auf dem Yukon an uns vorbeischwimmen.




Auf der langen Flussstrecke gab es wenige menschliche Ansiedlungen zu besichtigen. An der Mündung des Big Salmon Rivers besuchten wir das verlassene Big Salmon Village mit seinen noch erhaltenen Blockhütten. 
Weiter ging die Fahrt auf dem Yukon bis zur einzigen größeren Ansiedlung Camacks. Hier holte uns für wenige Stunden die Zivilisation wieder ein. Nach dem obligatorischen Einkaufen und einer kurzen Mittagspause ging die Fahrt mit den schwer beladenen Booten weiter. Am Yukon lag flussabwärts das Fort Selkirk, das von den Einheimischen restauriert wird. Neben zwei Holzkirchen bestehen noch zahlreiche Geschäfts-, Post-, und Wohnhütten.
Das Ziel Dawson City erreichten wir nach 16-tägiger Kanutour und 774 km auf dem Wasser wohlbehalten. 




In Dawson City schlugen wir auf dem städtischen Campground unsere Zelte auf und genossen die Annehmlichkeiten der Stadt. 
Zunächst gönnten wir uns einen Pitcher Bier in der Taverne, danach besuchten wir auch den berühmten Gerties Saloon. Eine anstrengende Wanderung auf den Aussichtspunkt Midnight Dome bei 27°C belohnte uns mit einem herrlichen Panoramablick auf den Yukon rund um Dawson City und den aus der Goldrauschzeit berühmten Klondike River. Hier konnte man sehr deutlich die hinterlassenen Spuren des Goldrausches überschauen. Die heutigen Methoden der Goldsuche vermittelte eine gebuchte Tour ins Klondike Gebiet. Dabei konnten wir selbst die Waschschüssel in die Hand nehmen und unser Glück probieren. Mit vielen interessanten Eindrücken und einem selbst gewaschenen Goldflimmer kehrten wir in unser Camp zurück.
Nach der Übernahme des Mietwagens machten wir uns auf den Weg Richtung Alaska. Auf dem Top of the World Highway ging es zunächst nach Chicken. 
Nach einer Pause wurde die Fahrt zum Kluane Nationalpark fortgesetzt. In Burwash Landing starteten wir zu einem spektakulären Rundflug mit einer Cesna über die Gletscherlandschaften des Nationalparks. Neben einer Vielzahl an Gletschern erhaschten wir auch einen Blick auf Kanadas höchstem Berg, dem Mt. Logan (5959 m hoch).
Weiter ging die Fahrt südwärts zu einem Zwischenstop am Kathleen Lake. Am nächsten Tag führte die Reise weiter nach Haines. Hier befuhren wir auf einem komfortablen Katamaran die sogenannte Inner Passage (Lynn Canal) bis nach Juneau, der Hauptstadt von Alaska. Bei dieser Bootstour sahen wir neben einer grandiosen Landschaft auch zahlreiche Weißkopfadler und eine Seelöwenkolonie. 
Die aufregendste Begegnung waren jedoch die Buckelwale. Diese Wale boten uns ein Schauspiel, wie man es nur vom Fernsehen her kennt. Diese Kolosse sprangen nicht nur aus dem Wasser, sondern führten uns ihre Technik der Heringsjagd (Luftblasen-Netz) vor, bei der die Walgruppe plötzlich mit aufgerissenem Maul aus dem Wasser schossen und dabei den Heringsschwarm regelrecht verschluckten.
Nach diesem aufregenden vierwöchigen Abenteuer im Norden Kanadas kehrten wir wohlbehalten und mit vielen neuen Eindrücken nach Deutschland zurück.












Nachlese Wildwasserwoche an der Durance
Elf WSC'ler machten sich am letzten Juli Wochenende auf den Weg zur Wildwasserwoche des Baden-Württembergischen Kanuverbandes in die französiche Alpen.



Nach dem Aufbau der Zelte auf dem Campingplatz bei Guillestre wurden dann am Sonntag Morgen die insgesamt 117 teilnehmenden Paddler in Gruppen verschiedener Könnerstufen eingeteilt. So waren die WSC'ler auf mehreren Gruppen verteilt, die dann individuell mit ihrem ausgebildeten Übungsleiter an 5 Kurstagen die Bäche der Umgebung unsicher machten.



Die Wasserstände waren sehr gut und das Wetter perfekt. Nur an zwei Abenden gab es etwas Regen, dafür hatten wir aber jeden Tag Sonnenschein bei 30°C.
Auf den Flüssen Durance, Guil, Ubaye, Guisane und Gyronde konnten verschieden Etappen gepaddelt werden, die allen Teilnehmern viel Spaß bereiteten.
Alles in allem war es wieder eine schöne Woche mit anspruchsvollen Flüssen, bezauberten Landschaften, gutem Essen und schönem Wetter.

Nachlese der Gemeinschaftsfahrt der Philippsburger Kanuvereine 
Jedes Jahr treffen sich die Paddler der vier Philippsburger Kanuvereine zur gemeinsamer Ausfahrt. 40 Kanuten nahmen an der Wanderfahrt teil.
Gepaddelt wurde rheinabwärts ab Rheinsheim (Rheinkilometer 386,5) bis zur Insel Korsika bei Oberhausen. Hier ging es dann weiter auf dem Philippsburger Altrhein.
Nahe des KKP fand eine Rast statt und die Paddler konnten sich bei einem Vesper mit Brezel, Meterwurst und Getränken stärken. Anschließend wurde die Gemeinschaftsfahrt mit einem "Kanutenhock" und gemeinsamen Essen gemütlich beendet.
Vielen Dank an alle Teilnehmer und Helfer.


Rafting Wochenende in Haiming vom 08.-10.07.2016
Am Freitagmittag starteten 6 Teilnehmer des WSC in Richtung Ötztal. 
Zur Ankunft wurden wir mit einem reichhaltigen 4-Gänge-Menü in unserer Berghütte bestens versorgt. Nach der ersten Nacht im 6-Bett-Zimmer ging es mit der Canyoning-Tour in der Hachleschlucht los. Diese beinhaltete mehrere Abseilstellen, Sprünge und Rutschen. Action pur war geboten. Den Abend haben wir mit einem Barbecue beim Outdoorzentrum in Haiming ausklingen lassen. 
Sonntags begaben wir uns dann mit einer 9-köpfigen Raftinggruppe auf die Imster Schlucht. 
Nach der aktionsreichen Tour mit einem "Beinahe-Flip" war unser Wochenende leider auch schon wieder vorbei und wir haben uns gesund und munter in Richtung Heimat aufgemacht.
















"Mittwochspaddler"
Seit dem 09.03.2016 sind wieder die "Mittwochspaddler" unterwegs.
Abfahrt ist Mittwochs um 18:00 Uhr. Gepaddelt wird auf dem Rhein und dem Lingenfelder Altrhein. Eine Brotzeit im Bootshaus lässt den Abend nach dem eifrigen Paddeln ausklingen.

Grillfest beim WSC
Am vergangenen Samstag fand im Bootshaus das jährliche Vereinsgrillfest des WSC statt.
Bei herrlichem Wetter mit einem tollen Salat- und Kuchenbuffet verbrachte die Clubfamilie einen gemütlichen Abend. 

 

WSC Jugend
Wir suchen Verstärkung!
Falls ihr Lust habt das Paddeln zu erlernen und Zwischen 9 und 17 Jahre alt seid, dann kommt einfach zu den Trainingszeiten an unser Bootshaus in Rheinsheim; Große Rheinstraße 95.
Egal ob Wanderfahrten oder Wildwasser, bei uns ist für jeden etwas dabei!

Unsere Trainingszeiten sind:
Von Mai bis Oktober Training auf dem Wasser:
Montags von 17:30 Uhr bis ca. 20:00 Uhr

Von Oktober bis April:
Montags von 18:00 Uhr bis 19:30 Uhr Sport in der Sporthalle Rheinsheim
Dienstags von 18:00 Uhr bis 19:30 Uhr Training im Pfinzbad in Philippsburg; im 14-tägigem Wechsel.

Mitzubringen wären:
- Wassergeignete Schuhe und Kleidung
- Wechselkleidung
- Badesachen und evtl. Duschsachen
- Viel Spaß und gute Laune!


Boote, Paddel und Schwimmwesten werden vom Verein kostenlos zur Verfügung gestellt.
Umkleiden und Duschen sind im Bootshaus vorhanden.
Es freuen sich unsere Jugendleiter Andre und Marco (jugend@kanu-wsc.de).

Die Stadtverwaltung Germersheim zu Gast beim WSC Rheinsheim
Wäre es möglich, dass der WSC im Rahmen des diesjährigen Betriebsausfluges ein Modul "Canadiertour" mit Bediensteten der Stadtverwaltung Germersheim durchführen würde? So die Anfrage des Personalratsvorsitzenden der Stadt Germersheim. Der WSC sagte spontan zu.
Drei Großcanadier stellte der WSC zur Verfügung. 15 Personen trafen pünktlich um 09:30 Uhr am Bootshaus bei herrlichem Sommerwetter ein. 
Nach einer kurzen Vorstellung des Clubs und einer Sicherheitseinweisung ging es in die Boote. Ziel der Tour war der Lingenfelder Altrhein. Das heißt, man musste zuerst den Rhein überqueren, um in den Altrheinarm zu gelangen. Mit Freude wurde dabei der Grenzübertritt von Baden in die Pfalz in der Mitte des Rheins aufgenommen. 



Die schöne Natur der Altrheinauenlandschaft um Germersheim haben viele noch nie so gesehen und waren von der Altrheinidylle begeistert. Kormorane, Fischreiher und Schwäne waren unsere ständigen Begleiter. Das Team des WSC hat dabei auf den sorgsamen Umgang mit der Natur hingewiesen. Dabei wurde auch erwähnt, dass der Lingenfelder Altrhein nur Dank der Initiative der Stadt Germersheim für die Kanuten nicht geschlossen wurde.  


Nach zwei Stunden ging es wieder zurück zum Bootshaus. Mit kräftigen Paddelschlägen wurden die Canadier über den Rhein getrieben. Glücklich und mit vielen schönen positiven Eindrücken wurde das badische Ufer wieder erreicht. Am Ufer wartete schon, zu aller Überraschung, unser Bürgermeister Stefan Martus auf die Canadierteams aus Germersheim. Er begrüßte die Mitarbeiter der Stadtverwaltung beim Bootshaus des WSC und lud zu aller Freude zu einem Glas Sekt ein. 
Es hat allen Riesenspaß gemacht.

Egerland – Heimatland wie bist du so schön
Dieses bekannte Lied von Ernst Mosch inspirierte den WSC Rheintreue zur diesjährigen Pfingstfahrt nach Tschechien. 23 Teilnehmer machten sich auf den Weg nach Radosov zum Autocamp NaSpici, direkt an der Eger gelegen. 
Ob im Hotel, einer Camphütte oder auf dem herrlich gelegenen Campingplatz waren alle Teilnehmer an einem Ort versammelt, um gemeinsam die Eger in vier Etappen zu befahren. 



Die Eger bot dem Kanuten eine abwechslungsreiche und vielseitige Mittel-gebirgslandschaft mit leichten Wildwasserpassagen und entspannendem Zahm-wasser. Besondere Aufmerksamkeit forderten die zahlreichen Wehre. Die meisten konnten per Bootsrutsche oder Fischtreppen mühelos befahren werden. Dennoch blieben uns zwei beschwerliche Umtragungen nicht erspart.


Auch die nahegelegenen kulturellen Highlights wurden besichtigt. Karlsbad bot ein prunkvolles Kurzentrum mit seiner verschwenderischen Pracht an Bauten aus der Belle Epoque des 19. Jahrhunderts. Die Hügel rund um Karlsbad erreichen Höhen bis zu 650 Meter und sind dicht bewaldet. Beim Schlendern entlang der prächtigen Kolonnaden im Kurzentrum kann man die zahlreichen Mineralquellen kosten. 
Weitaus angenehmer schmeckt der berühmte Kräuterlikör Becherovka. Darüber hinaus bietet die böhmische Küche viele kulinarische Spezialitäten zum genießen und schlemmen.
Ein weiteres landschaftliches Schmuckstück bietet die Stadt Loket (Ellbogen) mit seiner auf einem riesigen Granitfelsen gelegenen prächtigen Burg, die von der Eger umflossen wird. Besonders beeindruckend von der Bootsperspektive aus gesehen.
Der obligatorisch paddelfreie Tag wurde von vielen zu einem Abstecher nach Prag genutzt, um die vielgeprießene Stadt an der Moldau zu besichtigen.
Somit bot die diesjährige Pfingstfahrt den Teilnehmern ein vielseitiges Programm, das für ausgelassene Stimmung beim abendlichen gemeinsamen Essen im Restaurant am Platze sorgte.