Wasser-Sport-Club
    Rheintreue Rheinsheim e.V.

 

Herzlich Willkommen 

 

 

Vorschau:
07.10. Freitagsversammlung
08.10. Rolf-Weinmann-Gedächtnisrennen
15.10. Arbeitseinsatz rund ums Bootshaus
16.10. WSC Abpaddeln
28.10.-05.11. Herbstfahrt an die Ardeche


Vater Rhein auf deinen Fluten
Nach diesem Motto, das wir schon oft in unserem Vereinslied gesungen haben, machten sich 5 Paddler des WSC auf zur diesjährigen Gepäckfahrt. Mit von der Partie waren Bernhard, Dieter, Frank, Georg und Peter. 
Wir starteten am Montag, den 05.09.2016 direkt vor der Haustür. Um 9:30 trafen wir uns am Bootshaus des WSC und machten unsere Seekajaks startklar. Als das Gepäck verstaut war und die Boote zu Wasser gelassen wurden, konnte es losgehen. Die 5-tägige Fahrt auf dem Rhein hatte begonnen. 
Die vertraute Gegend hatten wir schnell hinter uns gelassen und nach einer kurzen Rast im Rheinstrandbad in Neckarau ging es weiter. Paddelt man an den Hafenanlagen von Mannheim vorbei, sowie an der 10 km langen BASF entlang, ist man immer wieder beeindruckt. Als ersten Stopp hatten wir uns den Kanu Verein Worms ausgesucht, bei dem wir freundlich aufgenommen wurden. 
Nach dem Zeltaufbau ging es rasch ans Kochen. Da unser Hobby Gourmet Koch Dieter mit von der Partie war, gab es natürlich jeden Tag etwas Leckeres zu Essen.
Am zweiten Tag hatten wir uns die längste Etappe vorgenommen. Bis nach Mainz Mombach sind es über 60 km, wobei die Strömung auf weiten Strecken nachlässt. Dies wurde aber durch den tollen Zeltplatz des dortigen Kanu Vereins mehr als entschädigt. Frank, der dortige Platzwart, erwartete uns schon am Anlegesteg und stand uns mit Bootswagen beim Transport zur Seite. Später stellte er sich noch mit seinem Auto für die Fahrt zum nächsten Supermarkt als Fahrer zur Verfügung. Ihm sei am dieser Stelle gedankt. 
Am dritten Tag sollte uns der Rhein bis zum Loreley Felsen bringen. Also wurden nach dem Frühstück rasch die Zelte abgebaut und alles wieder verstaut. Die Gegend wurde immer malerischer. Die Tour ging weiter durch Rheinhessen mit den Weinbergen und ab Bingen durch das Rheinische Schiefergebirge, vorbei an unzähligen Burgen und malerischen Ortschaften. Für das Auge ist dieser Abschnitt der Fahrt, der zum Weltkulturerbe zählt, der absolute Höhepunkt. Als wir die Zelte am Campingplatz in St. Goar aufgebaut hatten, konnten wir den Sonnenuntergang gegenüber der Loreley genießen.
Als nächstes Tagesziel hatten wir uns vorgenommen weiter als Koblenz zu kommen, mit unbekanntem Ziel. Da uns nach der Pause in Boppard beim Einsteigen ein Paddel abbrach, mussten wir jedoch eine Zwangspause einlegen. 
Durch die freundliche Unterstützung des Besitzers eines Outdoor Ladens in der Fußgängerzone konnten wir das Problem beheben. Nach dieser Unterbrechung kamen wir an diesem Tag bis ans Deutsche Eck in Koblenz. Genau nach der Moselmündung auf dem Campingplatz schlugen wir unsere Zelte auf. 
Als wir die Boote über den Zaun wuchteten, (der Eingang lag auf der anderen Seite), wurden wir gleich von einem Paar aus Wilhelmshafen eingeladen auf ihrem Wohnwagenplatz zu zelten. Nachdem die Besitzer der nächsten 2 Plätze (England und Schweiz) auch nichts dagegen hatten, konnten wir in der ersten Reihe direkt am Rheinufer unsere 5 Zelte aufschlagen. Mit Blick auf die Festung Ehrenbreitstein, welche nun über eine Seilbahn direkt vom Deutschen Eck aus erreichbar ist, ließen wir den Tag ausklingen.  
Das Ziel des letzten Paddeltages ließen wir noch offen. Ab Koblenz war der Rhein für die meisten von uns absolutes Neuland. Doch auch hier eine abwechslungsreiche Landschaft mit hübschen Orten wie Spay oder Unkel. 
Beeindruckend war auch die ehemalige Brücke von Remagen, die im 2. Weltkrieg zerstört wurde. Man sieht hier noch die beiden erhaltenen Brückenpfeiler links und rechts am Ufer. Vorbei am Siebengebierge kamen wir schließlich bis nach Bad Godesberg nahe Bonn, wo wir uns bei dem dortigen Kanu Club für die letzte Nacht einquartierten. Hier hatten wir eine gute Aussicht auf den Petersberg, bei dem früher die ausländischen Staatsgäste untergebracht wurden. 
Am nächsten Tag wurden wir dann von unserem Clubkamerad Pit abgeholt und nachdem alles verladen und verstaut war traten wir nach 5 tollen Paddeltagen die Heimreise an. Am Ende hatte man sich so an den Rhythmus des Lagerlebens gewöhnt, das man noch ein paar Rheinkilometer dazugeben könnte. 
Vielleicht beim nächsten Mal, denn diese Gepäckfahrt war sicher nicht die Letzte.













Montagssport
Die Montagssportgruppe des WSC trifft sich ab sofort wieder jeden Montag ab 20:00 Uhr in der Sporthalle in Rheinsheim.
Wir machen Bewegungstraining zum Aufwärmen, sowie Gymnastik und verschiedene Spiele, um uns fit zu halten. Für die Trainingseinheiten stehen geschulte Übungsleiter zur Verfügung, die ihren Trainingsplan nach den neuesten sportmedizinischen Erkenntnissen gestalten.


Nachlese der Wanderfahrt auf der Moder
Ende August zog es den WSC wieder einmal ins nahe gelegene Elsass. 
Die Quelle der Moder liegt in den nördlichen Vogesen, sie fliesst dann in Schleifen durch die linksrheinischen Rheinauen und mündet unterhalb der Staustufe Iffezheim in den Rhein. 
Mit zehn Paddlern machten wir uns am Sonntagmorgen um 9:00 Uhr bei wunderbarem Spätsommerwetter auf den Weg. Unsere Fahrt begannen wir in Drusenheim; auf der Moder war es trotz der angesagten 30 Grad recht angenehm, da wir meist im Schatten der alten Pappeln und Weiden fahren konnten. 
Nach den ersten 1,5 Stunden gemütlicher Fahrt war es Zeit für eine Rast und ein Vesper. Bei Stattmatten fanden wir ein schönes schattiges Plätzchen. 
Nachdem alle gestärkt waren, ging es auf den zweiten Teil der Strecke bis zur Mündung in den Rhein und weiter zum Fähranleger in Seltz. 
Es war ein schöner spätsommerlicher Paddeltag in der Auenlandschaft des Rheins.

















Geburtstagsgrüße
Der WSC Rheintreue Rheinsheim wünscht seinem Mitglied Karl-Heinz Neudold alles Gute zum 80. Geburtstag.


Kanuabenteuer im Yukongebiet
Nach mehrmonatigen intensiven Vorbereitungen starteten vier WSC'ler zum großen Abenteuer Yukon im Nordwesten Kanadas.
Nach einem neunstündigen Direktflug von Frankfurt nach Whitehorse galt es, das umfangreiche mitgebrachte Gepäck vor Ort zu ergänzen und für die Kanutour wasserdicht zu verpacken. Nach der dreistündigen Anfahrt mit Kleinbus und den beiden Kanus standen wir voller Erwartungen am Einsatzort, dem Quiet Lake. 
Ab hier waren wir von der Zivilisation abgeschnitten - das große Abenteuer begann. Vor uns lag nun eine Strecke von 774 km auf dem Big Salmon River und dem Yukon River. 
Doch zunächst mussten drei Seen durchfahren werden, die aufgrund heftigem Gegenwind eine besondere Herausforderung waren. Die ungewohnt schwer beladenen und windanfälligen Boote erwiesen sich als schwierig zu manövrieren und forderten unsere ganze Aufmerksamkeit. 





Der Big Salmon River mäandert besonders im Oberlauf sehr stark und verlangt volle Konzentration. Insbesondere ein berüchtigter Lockjam erwies sich als schweißtreibendes Hindernis, das umtragen werden musste. Nach ein paar Tagen der Eingewöhnung verlief die Tour dann routiniert und wir konnten die Landschaft und insbesondere die fremdartige Stille genießen.
Am jeweils frühen Nachmittag galt es einen geeigneten Übernachtungsplatz für unsere beiden Zelte und das Tarp, sowie genügend Feuerholz zu finden. Wenn kein Platz am bewaldeten Ufer gefunden wurde, schlugen wir unsere Zelte auf einer Kiesbank auf. Abgesehen von zwei regnerischen Tagen hatten wir während des gesamten Aufnthalts in Kanada nur schönes und mildes Wetter, so dass das Baden im Fluß eine angenehme Erfrischung war.
Zur täglichen Prozedur gehörte ein ordentliches Lagerfeuer, um das notwendige Trinkwasser abzukochen und die Mahlzeiten zubereiten zu können. Hier wurden wir von unseren Köchen Dieter und Uwe regelrecht verwöhnt. Nicht nur, dass jeden zweiten Tag ein zweipfünder Roggenmischbrot gebacken wurde - nein auch das abendliche Menü hatte Gourmet-Qualität. Neben Fleisch von Rind, Schwein und Pute standen Gemüse und unterschiedliche Beilagen auf dem abwechslungs-reichen Speiseplan. Zum Frühstück gab es neben Wurst und Käse auf frisch gebackenem Brot auch Müsli mit Milch. 
Ein besonderes Highlight war ein zartes Rumpsteak bei untergehender Sonne um 23:30 Uhr auf einer Kiesbank. Denn während der ersten drei Wochen wurde es nachts nicht dunkel, lediglich ein schwaches Dämmern zog nach Sonnenuntergang auf. 




Begegnungen mit Tieren waren eher selten. Bei der Kanutour beobachteten wir zweimal einen Lux am Ufer, in den Bäumen einige Weißkopfadler und zur beidseitigen Überraschung einen Schwarzbären. Beim abendlichen Ausklang auf einer Anhöhe am Lagerfeuer sahen wir eine Elchkuh mit ihrem Kalb auf dem Yukon an uns vorbeischwimmen.




Auf der langen Flussstrecke gab es wenige menschliche Ansiedlungen zu besichtigen. An der Mündung des Big Salmon Rivers besuchten wir das verlassene Big Salmon Village mit seinen noch erhaltenen Blockhütten. 
Weiter ging die Fahrt auf dem Yukon bis zur einzigen größeren Ansiedlung Camacks. Hier holte uns für wenige Stunden die Zivilisation wieder ein. Nach dem obligatorischen Einkaufen und einer kurzen Mittagspause ging die Fahrt mit den schwer beladenen Booten weiter. Am Yukon lag flussabwärts das Fort Selkirk, das von den Einheimischen restauriert wird. Neben zwei Holzkirchen bestehen noch zahlreiche Geschäfts-, Post-, und Wohnhütten.
Das Ziel Dawson City erreichten wir nach 16-tägiger Kanutour und 774 km auf dem Wasser wohlbehalten. 




In Dawson City schlugen wir auf dem städtischen Campground unsere Zelte auf und genossen die Annehmlichkeiten der Stadt. 
Zunächst gönnten wir uns einen Pitcher Bier in der Taverne, danach besuchten wir auch den berühmten Gerties Saloon. Eine anstrengende Wanderung auf den Aussichtspunkt Midnight Dome bei 27°C belohnte uns mit einem herrlichen Panoramablick auf den Yukon rund um Dawson City und den aus der Goldrauschzeit berühmten Klondike River. Hier konnte man sehr deutlich die hinterlassenen Spuren des Goldrausches überschauen. Die heutigen Methoden der Goldsuche vermittelte eine gebuchte Tour ins Klondike Gebiet. Dabei konnten wir selbst die Waschschüssel in die Hand nehmen und unser Glück probieren. Mit vielen interessanten Eindrücken und einem selbst gewaschenen Goldflimmer kehrten wir in unser Camp zurück.
Nach der Übernahme des Mietwagens machten wir uns auf den Weg Richtung Alaska. Auf dem Top of the World Highway ging es zunächst nach Chicken. 
Nach einer Pause wurde die Fahrt zum Kluane Nationalpark fortgesetzt. In Burwash Landing starteten wir zu einem spektakulären Rundflug mit einer Cesna über die Gletscherlandschaften des Nationalparks. Neben einer Vielzahl an Gletschern erhaschten wir auch einen Blick auf Kanadas höchstem Berg, dem Mt. Logan (5959 m hoch).
Weiter ging die Fahrt südwärts zu einem Zwischenstop am Kathleen Lake. Am nächsten Tag führte die Reise weiter nach Haines. Hier befuhren wir auf einem komfortablen Katamaran die sogenannte Inner Passage (Lynn Canal) bis nach Juneau, der Hauptstadt von Alaska. Bei dieser Bootstour sahen wir neben einer grandiosen Landschaft auch zahlreiche Weißkopfadler und eine Seelöwenkolonie. 
Die aufregendste Begegnung waren jedoch die Buckelwale. Diese Wale boten uns ein Schauspiel, wie man es nur vom Fernsehen her kennt. Diese Kolosse sprangen nicht nur aus dem Wasser, sondern führten uns ihre Technik der Heringsjagd (Luftblasen-Netz) vor, bei der die Walgruppe plötzlich mit aufgerissenem Maul aus dem Wasser schossen und dabei den Heringsschwarm regelrecht verschluckten.
Nach diesem aufregenden vierwöchigen Abenteuer im Norden Kanadas kehrten wir wohlbehalten und mit vielen neuen Eindrücken nach Deutschland zurück.












Nachlese Wildwasserwoche an der Durance
Elf WSC'ler machten sich am letzten Juli Wochenende auf den Weg zur Wildwasserwoche des Baden-Württembergischen Kanuverbandes in die französiche Alpen.



Nach dem Aufbau der Zelte auf dem Campingplatz bei Guillestre wurden dann am Sonntag Morgen die insgesamt 117 teilnehmenden Paddler in Gruppen verschiedener Könnerstufen eingeteilt. So waren die WSC'ler auf mehreren Gruppen verteilt, die dann individuell mit ihrem ausgebildeten Übungsleiter an 5 Kurstagen die Bäche der Umgebung unsicher machten.



Die Wasserstände waren sehr gut und das Wetter perfekt. Nur an zwei Abenden gab es etwas Regen, dafür hatten wir aber jeden Tag Sonnenschein bei 30°C.
Auf den Flüssen Durance, Guil, Ubaye, Guisane und Gyronde konnten verschieden Etappen gepaddelt werden, die allen Teilnehmern viel Spaß bereiteten.
Alles in allem war es wieder eine schöne Woche mit anspruchsvollen Flüssen, bezauberten Landschaften, gutem Essen und schönem Wetter.

Nachlese der Gemeinschaftsfahrt der Philippsburger Kanuvereine 
Jedes Jahr treffen sich die Paddler der vier Philippsburger Kanuvereine zur gemeinsamer Ausfahrt. 40 Kanuten nahmen an der Wanderfahrt teil.
Gepaddelt wurde rheinabwärts ab Rheinsheim (Rheinkilometer 386,5) bis zur Insel Korsika bei Oberhausen. Hier ging es dann weiter auf dem Philippsburger Altrhein.
Nahe des KKP fand eine Rast statt und die Paddler konnten sich bei einem Vesper mit Brezel, Meterwurst und Getränken stärken. Anschließend wurde die Gemeinschaftsfahrt mit einem "Kanutenhock" und gemeinsamen Essen gemütlich beendet.
Vielen Dank an alle Teilnehmer und Helfer.


Rafting Wochenende in Haiming vom 08.-10.07.2016
Am Freitagmittag starteten 6 Teilnehmer des WSC in Richtung Ötztal. 
Zur Ankunft wurden wir mit einem reichhaltigen 4-Gänge-Menü in unserer Berghütte bestens versorgt. Nach der ersten Nacht im 6-Bett-Zimmer ging es mit der Canyoning-Tour in der Hachleschlucht los. Diese beinhaltete mehrere Abseilstellen, Sprünge und Rutschen. Action pur war geboten. Den Abend haben wir mit einem Barbecue beim Outdoorzentrum in Haiming ausklingen lassen. 
Sonntags begaben wir uns dann mit einer 9-köpfigen Raftinggruppe auf die Imster Schlucht. 
Nach der aktionsreichen Tour mit einem "Beinahe-Flip" war unser Wochenende leider auch schon wieder vorbei und wir haben uns gesund und munter in Richtung Heimat aufgemacht.
















WSC Jugend
Wir suchen Verstärkung!
Falls ihr Lust habt das Paddeln zu erlernen und Zwischen 9 und 17 Jahre alt seid, dann kommt einfach zu den Trainingszeiten an unser Bootshaus in Rheinsheim; Große Rheinstraße 95.
Egal ob Wanderfahrten oder Wildwasser, bei uns ist für jeden etwas dabei!

Unsere Trainingszeiten sind:
Von Mai bis Oktober Training auf dem Wasser:
Montags von 17:30 Uhr bis ca. 20:00 Uhr

Von Oktober bis April:
Montags von 18:00 Uhr bis 19:30 Uhr Sport in der Sporthalle Rheinsheim
Dienstags von 18:00 Uhr bis 19:30 Uhr Training im Pfinzbad in Philippsburg; im 14-tägigem Wechsel.

Mitzubringen wären:
- Wassergeignete Schuhe und Kleidung
- Wechselkleidung
- Badesachen und evtl. Duschsachen
- Viel Spaß und gute Laune!


Boote, Paddel und Schwimmwesten werden vom Verein kostenlos zur Verfügung gestellt.
Umkleiden und Duschen sind im Bootshaus vorhanden.
Es freuen sich unsere Jugendleiter Andre und Marco (jugend@kanu-wsc.de).